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Bericht von den Demonstrationen in Greifswald und Stralsund

09.03.2018

Am 22.3.2018 in Greifswald und am 1.3. in Stralsund fanden vor dem Beginn der Bürgerschaftssitzungen Demonstrationen für die Erhöhung der Zuschüsse durch Land und Kommunen statt. Beides waren gelungene Kundgebungen, die im Abendmagazin des NDR und in der Presse Beachtung fanden. Die Greifswalder Demonstration mit über 250 Teilnehmern war in den Medien besonders gut vertreten (zu Beginn der NDR-Abendnachrichten über 2 Minuten Sendezeit, ausführlicher, fast ganzseitiger Bericht auf Seite 1 des Lokalteils). Dies war sicher auch der Tatsache geschuldet, dass auch überregionale Presse- und Fernsehteams wegen der abendlichen Anwesenheit der Ministerpräsidentin und des Finanzministers zu einer SPD-Veranstaltung vor Ort waren. So konnten Frau Schwesig und Herr Brodkorb auch an ihrem Versammlungsort im KuBa mit Chor-Protestgesang und Plakaten begrüßt werden.
In der anschließenden Sitzung hatten sich alle Greifswalder Bürgerschaftsfraktionen eindeutig zu ihrem Theater und einer Aufstockung der Zuschüsse sowie Dynamisierung bekannt. Sicher auch ein Erfolg der Demo und der Reden der Theaterfreunde und Vertreter des Theaters auf der Sitzung. Viele Bürgerschaftsmitglieder hatten auch die sechs Reden vor ihrem Sitzungsort verfolgt.

Sehr verwunderlich war, dass die Stralsunder Bürgerschaft in ihrer öffentlichen Sitzung zur aktuellen Situation der Theater Vorpommern GmbH den Bürgern, die substantielle Beiträge zur Tagesordnung hätten leisten können, ein Rederecht verweigerte – einem Vertreter des unmittelbar betroffenen Betriebsrates, einem Vertreter des Fördervereins des Theaters sowie dem Vorsitzenden von ver.di Stralsund. Die Beiträge hätten einen tieferen Einblick in die finanzielle und soziale Situation am Theater Vorpommern gegeben, hätten die große Bedeutung des Theaters für die Region Vorpommern dargestellt und somit eine solidere Basis für die Entscheidungsfindung gegeben.

Hier einige der gehaltenen und teilweise in Stralsund verweigerten Reden:

Dr. I. Beland (BI TheaterLeben)

Th. Rettensteinen (Betriebsrat)

Offener Brief der Vereine und Förderer an Ministerpräsidentin und Kultusministerin: