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Pressemeldung des Aufsichtsrates des Theater Vorpommern zur Unzuverlässigkeit der Landesregierung

31.01.2018

Der Aufsichtsrat der Theater Vorpommern GmbH reagiert mit deutlichem Unverständnis auf die fast vollständig unterlassene Übernahme der Tarifsteigerungen für das vergangene Jahr durch die Landesregierung.

Nach zähen Haustarifverhandlungen erklärte sich das Land im März 2017 schriftlich bereit, 55% der Tarifsteigerungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Theater zu übernehmen. Die restlichen 45 % sollten von den Städten Greifswald und Stralsund sowie dem Landkreis Vorpommern-Rügen getragen werden.

Die Aufsichtsratsvorsitzende Ulrike Berger kritisiert: "Während sich die kommunalen Träger an die Finanzierungsvereinbarung hielten, weigert sich Kultusministerin Hesse bislang die für das Theater Vorpommern angefallen Kosten in Höhe von 323,5 T€ zu übernehmen. Stattdessen sollte das Theater mit lediglich 63 T€ abgespeist werden. Vertragstreue sieht anders aus! Wir sind jedoch guten Mutes, dass das Land letztendlich doch noch zu seinen eigenen Zusagen steht. Mit Blick auf den anstehenden
Theatergipfel in der kommenden Woche geht es schließlich darum, das notwendige Vertrauen wiederherzustellen, dass Worte und Vereinbarungen der Minister zukünftig eingehalten werden."