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Bei Fusion wird es 15% weniger Theatervorstellungen geben!

11.11.2016

eine Meldung von OZ online vom 11.11.16:

Das künstlerische Angebot an den Theatern im östlichen Landesteil wird ab 2018 drastisch sinken. Die Pläne sehen ein Minus von 15 Prozent vor. Die Fusion, die auf Druck des Landes vorbereitet wird, geht mit einem Abbau von 60 Stellen einher.

Greifswald. Ab 2018 soll es deutlich weniger Auf-führungen an den Theatern im östlichen Landesteil geben. Das teilt Greifswalds Oberbürger-meister Stefan Fassbinder (Grüne) mit. „Sie werden bei 85 Prozent des jetzigen Angebots liegen“, sagte er während der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag-abend.

Das Minus von 15 Prozent ist damit eines der ersten Verhandlungsergebnisse zum geplanten Staatstheater Nordost. Vertreter der Landesregierung, der Kommunen und des Theaters hätten sich während der Sitzung am Dienstag darauf verständigt, so Fassbinder.

Das Land fordert das Theater Vorpommern mit seinen Spielstätten in Greifswald, Stralsund und Putbus sowie die Theater in Neubrandenburg und Neustrelitz auf, zu einem gemeinsamen Staatstheater zu fusionieren. Dadurch sollen 60 Stellen eingespart werden. An dem zu gründenden Theater würden damit 420 Mitarbeiter verbleiben. Auf dieser Grundlage wurde der Musterspielplan entwickelt.

Katharina Degrassi

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Kultur/Theater-Vorpommern/15-Prozent-weniger-Auffuehrungen-ab-2018-in-den-Theatern