Hebebühne Aktuell - Vol.4 No.3 12/2005
Neuer Ehrenvorstand
Renate Schönebeck ist - nach Frau Schoene-Makus -zum zweiten Ehrenvorstand der Hebebühne gewählt worden. Die Jahreshauptversammlung hat Frau Renate Schönebeck mit gutem Grund zum Ehrenvorstand gewählt. Sie ist eine der sieben Gründungsmitglieder-Innen der Hebebühne. Seit der Gründung des Fördervereins im Jahre 1996 ist Frau Renate Schönebeck Vorsitzende des Vorstands gewesen. In den 10 Jahren ihrer Fähigkeit hat sie wahrhaft das Gesicht der Hebebühne geprägt. Ihr Engagement für die Jugendarbeit ist mit entscheidend für den Erfolg zahlreicher Produktionen gewesen. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für die Tanztendenzen; dieses alljährlich in Greifswald stattfindende Tanzfestival genießt mittlerweile internationale Anerkennung und hat dem Theater Vorpommern in der Ballettszene eine hervorragende Reputation verliehen. Frau Schönebeck wird sich auch in ihrer Funktion als Ehrenvorstand der Hebebühne weiter für die Attraktivität der Tanztendenzen engagieren.
Hebebühne verleiht Flügel
Ca. 200 Gäste haben am 21.12.2005 einen glänzend aufgelegten Matthias Kirschnereit am Flügel erlebt. Begleitet vom Philharmonischen Orchester Vorpommern unter Leitung seines GMD, Prof. Mathias Husmann, spielte Prof. Kirschnereit in der Aula des Straisunder Hansa-Gymnasiums die Klavierkonzerte Nr. 2 und 4 von Ludwig van Beethoven. In Greifswald findet das Benefizkonzert am 10. Januar um 19:30 Uhr im Großen Haus statt.
Matthias Kirschnereit ist Professor an der Musikhochschule Rostock und konzertierte international mit namhaften Orchestern. Ein Teil der Einnahmen in Höhe von ca. 3.000 EURO kommt dem neuen Konzertflügel zugute, den das Theater Vorpommern anschaffen möchte, um den Hörgenuß fürs Publikum deutlich zu steigern und Mietkosten einzusparen. Die Hebebühne hat die Benefizkonzerte für den neuen Konzertflügel initiiert. Wer darüber hinaus durch Spenden für den neuen Konzertflügel beitragen möchte kann dies gerne tun (Bankverbindung siehe unten); Sie erhalten eine Spendenbestätigung.
Hebebühne protestiert
Die Neuordnung der finanziellen Landesmittel für die Theater in Mecklenburg-Vorpommern hat im wesentlichen einen Gewinner: Das Staatstheater Schwerin. Das Theater Vorpommern soll ca. 60.000 EURO weniger an Landesmitteln erhalten. Die geplante Reduzierung der Landeszuschüsse für das Theater Vorpommern hat den Protest der Hebebühne hervorgerufen.
In einem Brief des Vorstands der Hebebühne (vom 12.12.2005) an den Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff wird die Beschlußvorlage der Landesregierung scharf angeprangert. Auszugsweise heißt es: „Das Schweriner Theater als Hoftheater der Landesregierung und die Kulturschaffenden in Vorpommern abgespeist mit den Brotkrumen...Wir erleben hochmotivierte Theatermitarbeiter, immer wieder positiv überraschte Besucher und einen regen Kreis von Förderern, die kopfschüttelnd die Finanzplanung des Landes zu deuten versuchen. Als Vorstand der Hebebühne protestieren wir gegen diese einseitige Privilegierung (des Schweriner Theaters) entschieden und bitten Sie, von Ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen." Lesen Sie hier den Brief an den Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff und an die Abgeordneten des Landtages von Mecklenburg Vorpommern.
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